Der Abschied

Ja, die Zeit in Weißrussland hat mir sehr gefallen. Die Leute dort sind ganz anders. Sie haben eine ganz andere Umgehensweise miteinander. Ich habe viele Freundschaften geschlossen, aber wenn es am Schönsten ist soll man ja angeblich gehen. Und das musste ich auch tun, ob ich nun wollte oder nicht. Die Tickets waren gebucht und bezahlt und natürlich habe ich auch meine Freunde in Deutschland vermisst.
Der Tag kam an dem ich Abschied nehmen musste. Alle wussten, dass ich fahren würde an dem Tag, vielleicht für immer. Ich wusste ja nicht, ob ich noch mal zurück fahren würde. Naja, nach der Schule gingen wir erst gar nicht nach Hause. Wir blieben alle draußen. Kauften was zu Essen und Trinken und gingen zu einem Typen aus der Klasse nach Hause.

Meine Schulzeit in Weißrussland

Die ersten Tage in der Schule waren für mich sehr ungewohnt. Ich wusste nicht wo, welcher Raum war. Alle starrten mich total komisch an. Als wenn ich vom anderen Planeten kommen würde. Dann kamen zwei Mädels aus meiner vorübergehenden Klasse zu mir. Sie quatschten mit mir. Fragten mich die ganze Zeit aus und halfen mir alle Räume und so zu finden. Am nächsten Tag, in der Pause saß ich alleine an meinem Tisch. Ein anderes Mädchen kam zu mir, sie fragte mich, ob ich nicht Lust hätte mit ihr und ein paar anderen Leuten raus zu gehen, während der Pause. Ich hatte ja eh nichts Besseres zu tun, also stimmte ich zu. Wir gingen raus. Sie versteckten sich alle in eine kleine Ecke hinter der Schule. Warum wohl?

Die ersten Tage in Weißrussland

Die Wohnung in der ich leben durfte war total schön. Recht modern eingerichtet. In jedem Zimmer ein geiler Fernseher und so. Es sah auch so voll schick aus. Ich hätte es, ehrlich gesagt nicht erwartet, dass es so schick sein würde. Aber nicht nur die Wohnung war schön, der Kater war auch schön, er war etwas dicklich, weiß mit schwarzen Flecken und extrem flauschig. Er war etwas älter schon, ich glaube so um die 13 Jahren, viel getan hat er auch nicht, er lag immer nur rum und hat geschlafen, manchmal kam er auch essen.
Da ich keinen kannte in Weißrussland, hatte ich die erste Woche nicht wirklich viel zu tun. Ich war also sehr viel mit meiner Mutter unterwegs. Wir besuchten ihre alten Freunde, die sehr, sehr nett sind. Dann meine Tante, ihre Schwester und natürlich schauten wir uns die Stadt an. Wir gingen in verschiedene Geschäfte, manche waren toll, manche langweilig.

I AM BACK

So, ich war eine Zeit lang weg, länger als ich gesagt habe, ich weiß, ich weiß.
Wie schon damals erzählt, ich war in den Sommerferien auf dem Reiterhof. Die 3. bis 5. Woche. Hat super viel Spaß gemacht. Gab natürlich einige Zickereien, wie sonst auch immer, aber sonst war es sehr schick. Nach den drei Wochen bei Kunkels, hatte ich ein Tag Zeit um mich in Berlin zu erholen, denn dann sollte es schon weiter gehen. Nach Weißrussland. Ich war sehr aufgeregt. Was würde mich dort erwarten? Wie wird die Schule werden? Wie werden mich die Kinder/Jugendlichen aufnehmen, ob überhaupt? Fragen über Fragen hatte ich in meinem Kopf.

Tschaui

Ich verabschiede mich jetzt schon mal. Warum? Naja, ich muss jetzt ziemlich viel arbeiten und deswegen habe ich keine Zeit mehr für die Seite. Ich lasse sie jetzt natürlich nicht ganz hängen. In ca. zwei Monaten werde ich sie weiter führen. Also diese Woche muss ich jetzt ganz hart arbeiten. Danach muss ich auch schon weg. Es geht auf zum Reiterhof. Juhu! Schön chillen von dem ganzen Stress hier. Danach, nach den drei Wochen komm ich wieder, bleibe in Berlin nur für drei Tage. In den drei Tagen werde ich auch keine Zeit haben. Ich weiß noch nicht ganz, was ich da machen werde.

Weißrussland? Ich komme!

Weißrussland_FlaggeIch habe euch ja schon erzählt, dass ich in der letzten Ferienwoche nach Weißrussland fahre. Ich fahre natürlich nicht alleine, sondern mit meiner Mutter. Meiner Vater bleibt in Deutschland.
Warum ich dahin muss, weiß ich selber nicht ganz genau. Ich glaube, dass ich die verschiedenen Schulmethoden kennen lernen soll. Auserdem war ich schon seit Jahren nicht mehr dort, es wird langsam mal wieder Zeit. Es hat sich sicher viel verändert. An irgendeinem Montag fahren wir beide zum Zug. Im Zug müssen wir dann so um 20 Stunden fahren, bis zur Hauptstadt. Dann übernachten wir dort bei meiner Tante, glaube ich. Weiter fahren wir mit einem Bus oder so zu unserem Zielort. Da wir bis dahin noch keine Wohnung haben werden, übernachten wir bei der Mutter meines Patenvaters. Bei ihr bleiben wir aber nur solange bis wir unsere eigene Wohnung haben. Wir versuchen in die Nähe meiner Schule zu ziehen. Ganz genau, ich muss in die Schule gehen.

Ferien

Endlich sind die Ferien gekommen. 6 ½ Wochen keine Schule. Naja, fast keine Schule. Ich muss zwei mal in der Woche zur Nachhilfe. Ich habe ja auch sonst nichts besseres zu tun, als um neun Uhr morgens auf zustehen und zum Nachhilfeunterricht zu gehen. Immer Mittwochs und Freitags, das ist echt dämlich. Leider muss ich hin gehen, sonst würde ich den lieben, langen Tag schlafen und nichts tun. Das ist jedenfalls der eine Teil meiner Pläne in den Ferien. Was ich sonst noch so vor habe? Ich gehe auf jeden Fall zu ein paar Freunden, die ich schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen habe. Dann, werde ich noch zu vielen Geburtstagen gehen. Bald haben einige meiner Verwandten und Freunden ihren Geburtstag. Deswegen gehe ich auch noch ein mal shoppen und kaufe Geschenke. Und um die Geschenke bezahlen zu können muss ich noch arbeiten. Das waren noch ein paar meiner Vorhaben.

Ab nach Weißrussland

WeißrusslandGestern war ich krank, genauso wie heute. Und deswegen blieb ich zu Hause. Aber gestern war auch noch was anderes. Mein Vater wollte weg. Er wollte nach Weißrussland. Nicht für lange, nur für ein paar Tage. Wegen der Arbeit. Er muss dort was erledigen.
Vormittags packte er sein Koffer und ich half ihm dabei. Ich machte das Essen fertig und leckte es in eine Tüte, damit er es im Zug essen konnte.
Alles war gepackt. Er wollte los. Ich wollte natürlich mit, auch wenn es mir schlecht ging. Ich wollte ihn zum Zug begleiten, das tat ich dann auch. Zusammen fuhren wir zum Bahnhof. Meine Mutter nicht viel später dazu. Nach nicht langer Warterei kam der Zug. Wir suchten seinen Wagen und fanden ihn. Da der Zug noch eine Weile stehen blieb und das auch noch eine Weile tun würde gingen wir zu dritt in den Zug. Ich war erlich gesagt noch nie in so einem Zug. In diesem Zügen fährt man ja fast einen ganzen Tag und deswegen kann man dort schlafen.

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