Der Abschied

Ja, die Zeit in Weißrussland hat mir sehr gefallen. Die Leute dort sind ganz anders. Sie haben eine ganz andere Umgehensweise miteinander. Ich habe viele Freundschaften geschlossen, aber wenn es am Schönsten ist soll man ja angeblich gehen. Und das musste ich auch tun, ob ich nun wollte oder nicht. Die Tickets waren gebucht und bezahlt und natürlich habe ich auch meine Freunde in Deutschland vermisst.
Der Tag kam an dem ich Abschied nehmen musste. Alle wussten, dass ich fahren würde an dem Tag, vielleicht für immer. Ich wusste ja nicht, ob ich noch mal zurück fahren würde. Naja, nach der Schule gingen wir erst gar nicht nach Hause. Wir blieben alle draußen. Kauften was zu Essen und Trinken und gingen zu einem Typen aus der Klasse nach Hause.

Die ersten Tage in Weißrussland

Die Wohnung in der ich leben durfte war total schön. Recht modern eingerichtet. In jedem Zimmer ein geiler Fernseher und so. Es sah auch so voll schick aus. Ich hätte es, ehrlich gesagt nicht erwartet, dass es so schick sein würde. Aber nicht nur die Wohnung war schön, der Kater war auch schön, er war etwas dicklich, weiß mit schwarzen Flecken und extrem flauschig. Er war etwas älter schon, ich glaube so um die 13 Jahren, viel getan hat er auch nicht, er lag immer nur rum und hat geschlafen, manchmal kam er auch essen.
Da ich keinen kannte in Weißrussland, hatte ich die erste Woche nicht wirklich viel zu tun. Ich war also sehr viel mit meiner Mutter unterwegs. Wir besuchten ihre alten Freunde, die sehr, sehr nett sind. Dann meine Tante, ihre Schwester und natürlich schauten wir uns die Stadt an. Wir gingen in verschiedene Geschäfte, manche waren toll, manche langweilig.

Ferien

Endlich sind die Ferien gekommen. 6 ½ Wochen keine Schule. Naja, fast keine Schule. Ich muss zwei mal in der Woche zur Nachhilfe. Ich habe ja auch sonst nichts besseres zu tun, als um neun Uhr morgens auf zustehen und zum Nachhilfeunterricht zu gehen. Immer Mittwochs und Freitags, das ist echt dämlich. Leider muss ich hin gehen, sonst würde ich den lieben, langen Tag schlafen und nichts tun. Das ist jedenfalls der eine Teil meiner Pläne in den Ferien. Was ich sonst noch so vor habe? Ich gehe auf jeden Fall zu ein paar Freunden, die ich schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen habe. Dann, werde ich noch zu vielen Geburtstagen gehen. Bald haben einige meiner Verwandten und Freunden ihren Geburtstag. Deswegen gehe ich auch noch ein mal shoppen und kaufe Geschenke. Und um die Geschenke bezahlen zu können muss ich noch arbeiten. Das waren noch ein paar meiner Vorhaben.

Es war toll!

Nun, jetzt ist das Wochenende auch schon fast vorbei. Wie immer ist auch dieses schnell vergangen. Zu schnell! Man konnte es gar nicht richtig genießen.
Wo ich war? Auf dem Reiterhof. Es sind, wie ich gehofft habe noch ein paar Mädchen dazu gekommen. Ein Tag später, aber immerhin besser als gar nicht. Leider waren die nicht ganz in meinem Alter, da ich die aber schon kannte, konnte ich mit denen ganz gut quatschen. Es war ganz schön mit ihnen. Beide haben noch zwei Freunde mitgebracht, zwei Typen. Die waren noch etwas älter als sie. Die Jungs waren nur Freunde, haben sie jedenfalls gesagt. Zu viert haben sie sich eine Ferienwohnung gemietet und haben dort gewohnt. Deswegen, war ich leider alleine in einem Zimmer. War aber auch ganz schön so. Abends konnte ich selber entscheiden was ich im Fernseher gucken will und musste mich mit keinem streiten. Ich konnte so lange in der Dusche bleiben wie ich wollte, ich konnte so laut im Bad singen wie ich nur wollte. So lange auf bleiben, wie ich wollte, konnte ich natürlich auch. Also, war es sehr schön, dass ich ganz alleine in dem Zimmer war.

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