Praktikum

Bald ist Praktikum. Na gut, noch nicht so bald, aber im Januar. Ich wollte am Anfang im Fotostudio machen, dann habe ich aber kein so richtig gutes Fotostudio gefunden. Spaß hätte mir auch gemacht in Brandenburg mein Praktikum zu machen, auf dem Reiterhof. Ich habe meine Lehrerin gefragt, ob das ginge, ich habe ihr auch gleich gesagt, dass man min. 1 ½ Stunden fahren muss von Berlin aus. Sie meinte ok, würde von ihr aus gehen, sie müsse nur die Direktorin fragen ob das in Brandenburg gehen würde.
Nach vielen Wochen, hat sie dann endlich auch mal meine Direktorin gefragt. Sie hat es erlaubt. Ich habe mich total gefreut, denn ich war mir sicher, dass ich mir nun keine Sorgen machen müsste wegen der Sache und nur noch nach Brandenburg fahren müsste und Vertrag abholen. Meine Lehrerin wollte die genaue Wegbeschreibung. Ich suchte sie raus und gab sie ihr wo noch drauf stand mit welchem Zug sie fahren muss und so. Ihre Reaktion darauf war für mich sehr unverständlich. Sie meinte nur: „ 1 ½ Stunden? Das kannst du doch keinem zu muten!“ Wie bitte? Ich habe doch schon vor Wochen gesagt, dass man lange fahren muss und sie hat es erlaubt. Egal, die Lehrerin hat mir alles versaut. Wie sollte ich denn bis Januar einen ordentlichen Praktikumsplatz kriegen? Ah ne, sie meinte ja dann noch in vier Tagen will sie aber schon den Vertrag haben von meinem neuen Praktikumsplatz. In vier Tagen? Übertreiben kann man das aber auch! Der Kindergarten war dann nur noch mein einziger Einfall. Aber in vier Tagen hätte ich auch von denen keinen Vertrag bekommen. Deswegen einfach das Einfachste nehmen und meinen Vater fragen, ob ich bei ihm Praktikum machen könnte. Natürlich erlaubte er es mir und nun habe ich alles, Praktikumsplatz und Vertrag. Wie sie geguckt hat, als ich ihr den Vertrag gegeben habe, sie hätte nicht gedacht, dass ich es sogar in drei Tagen schaffen würde. Ha! Da habe ich es ihr gezeigt.

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