I AM BACK

So, ich war eine Zeit lang weg, länger als ich gesagt habe, ich weiß, ich weiß.
Wie schon damals erzählt, ich war in den Sommerferien auf dem Reiterhof. Die 3. bis 5. Woche. Hat super viel Spaß gemacht. Gab natürlich einige Zickereien, wie sonst auch immer, aber sonst war es sehr schick. Nach den drei Wochen bei Kunkels, hatte ich ein Tag Zeit um mich in Berlin zu erholen, denn dann sollte es schon weiter gehen. Nach Weißrussland. Ich war sehr aufgeregt. Was würde mich dort erwarten? Wie wird die Schule werden? Wie werden mich die Kinder/Jugendlichen aufnehmen, ob überhaupt? Fragen über Fragen hatte ich in meinem Kopf.
Aber zu Erst stand die Zugfahrt auf dem Plan. So um die 23 Std. sollten es werden, nach den Fahrplan. Im Zug war es sehr lustig. Ich kannte so was ja vorher nicht. 23 Stunden in einem kleinem Raum zu verbringen? Das war für mich eine Horrorvorstellung. Aber es hatte auch was Schönes, das wusste ich schon vorher! Ich würde eine schöne Zeit vor mir haben, mit meiner Mutter. Nur wir zwei, das gab es noch nicht.
Auf jeden Fall, im Zug. In der Abteilung sind drei Betten. Wir waren zu zweit, also hätte es sein können, dass noch jemand dazu kommen würde. Das Glück lag aber auf unserer Seite. Keiner kam. Wir waren zu zweit. Schön breit gemacht haben wir uns. Und weil es soooo langweilig war, haben wir entweder Karten gespielt, PSP oder gegessen. Das dritte war glaub ich das Häufigste. Wir habem sehr viel Essen mitgenommen. Das hätte locker für eine Woche gereicht, bestimmt.
Irgendwann wurde es auch spät und wir gingen schlafen. Um ca. 3 Uhr in der Nacht sind wir in Polen angekommen. Wir mussten aufstehen. Die Pässe wurden kontrolliert. Und dann standen wir mindestens noch 3 Stunden, weil sie irgendwas am Zug gemacht haben. Es war angesagt, dass wir gegen 14 Uhr da sein würden. Dann meinten sie um 15 Uhr. Von wegen!!! Wir waren um 16:30 Uhr da. Über 25 Stunden waren wir im Zug. Ich war schon völlig wahnsinnig geworden, denn so lange in so einem kleinem Raum eingesperrt zu sein.
Naja, wir sind jedenfalls angekommen, meine Tante hat uns abgeholt, mit ihrem Ehemann, den ich übrigens zum ersten Mal in meinem Leben gesehen habe. Und was wir so dort gemacht haben sag ich im nächsten Eintrag...

FORTSETZUNG FOLGT

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